Afterwork Segeln mit unser Vereinsyacht 2022

Hallo liebe Vereinskameradinnen und Kameraden,

ab dem 09.05.2022 starten wir wieder das Afterwork Segeln mit unser Vereinsyacht unter Einhaltung der dann gültigen Corona Regeln.

Als Vereinsmitglied / Schnuppermitglied habt ihr die Möglichkeit direkt im internen Bereich den Termin im Kalender frei auszuwählen und werdet automatisch zum Buchungsvorgang geführt. Erläuterungen für euren Buchungsvorgang sind entsprechend hinterlegt. Ihr könnt eure Buchungen jederzeit frei bearbeiten. Die Afterwork Termine werden frühestens 2 Wochen vor dem eigentlichen Event zur Buchung frei geschaltet.

Herzlich willkommen sind uns Gäste, die gern einmal in den Segelsport reinschnuppern möchten und an einem unseren Afterwork-Segel-Terminen teilnehmen möchten.

Bitte wenden Sie sich per E-Mail an unsere Bootsbetreuer. Fairwind@svk-kiel.de

Eure Bootsbetreuer

SBF-See Prüflinge trotzen erfolgreich Wind und Wetter

Der letzte Samstag im Januar war ein wichtiger Tag für 20 Prüflinge und unser SVK-Ausbilderteam. Es galt das erlernte Wissen im Rahmen der Prüfung für Theorie und Praxis des Sportboot-Führerscheins See unter Beweis zu stellen.

Blick auf die Förde und die Holsatia - SBF-See

Blick auf die Förde und die Holsatia – SBF-See, Photo: N. Ruhe 2022

Leider war der Wettergott an diesem Tag nicht so gnädig mit den Seglerinnen und Seglern, denn der Wind hatte schon die ganze Woche seine Kraft unter Beweis gestellt. Das hilft nicht unbedingt, die vorhandene Nervosität  abzumildern. Daher beeilten sich die Prüfer, die Prüflinge schnellst möglich in die praktische Prüfungsabnahme zu entlassen. Es galt, die halbwegs annehmbaren Windbedingungen des Vormittags noch bestmöglich auszunutzen.

Blick auf die Holsatia während der Prüfung - SBF-See

Blick auf die Holsatia während der Prüfung – SBF-See, Photo: N. Ruhe 2022

Wie gewohnt war der Prüfungstag super vorbereitet und organisiert, so dass die Aufteilung in die Prüfungsgruppen für die wechselseitige Ablegung von Theorie und Praxis reibungslos gelang. Seitens der SVK waren 18 Prüflinge zur Theorie- und Praxis-Prüfung angetreten und 2 Prüflinge waren auch vom Yachtclub Strande mit dabei.

Blick auf das Vereinsheim vom Steg aus.

Blick auf das Vereinsheim vom Steg aus. Photo: N. Ruhe 2022

Ylli, unser Vereinswirt, gab durch Kaffee, Getränke und Stollen ebenfalls die notwendige Unterstützung.

Kaffee und Stollen - Nervennahrung für die SBF-See Prüfung

Nervennahrung für die SBF-See Prüfung

Wie gewohnt war auch Kapitän Mielke mit seinem Motorboot „Holsatia“ für die praktische Prüfung zur Stelle. Aber es wurde den Prüflingen nicht so leicht gemacht, an diesem Tag an Bord zu kommen. Der Wind hatte den Wasserstand im Wiker Hafen um mehr als einem Meter sinken lassen.

Stillleben Boxen im Wiker Hafen

Stillleben Boxen im Wiker Hafen, Photo: N. Ruhe 2022

Gar nicht so einfach, diesen Höhenunterschied vom Steg zum Boot zu überwinden und gut an Bord und auch wieder von Bord zu kommen. Ansonsten hatten der Prüfer, der die praktische Prüfung abnahm, und Herr Mielke an Bord alles im Griff, so dass die Prüflinge sich keine Sorgen machen mussten.

An Bord gehen mit erhöhten Schwierigkeitsgrad

An Bord gehen mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad, Photo: N. Ruhe 2022

Endlich an Bord! - Es kann los gehen.

Endlich an Bord! – Es kann los gehen. Photo: N. Ruhe 2022

Da der Wasserspiegel so stark gesunken war und der Wind ungünstig auf dem Anleger stand, wurde kurzhand das Anlegemanöver an der Spundwand vom Wiker-Hafen vorgenommen. Keine schlechte Idee! Diese wurde auch von einem anderem Verein aufgegriffen, der ebenfalls zeitgleich die praktische Prüfung auf der Kieler Förde durchführte.

Die Holsatia bei der Prüfungsfahrt - Anlegemanöver an der Spundwand.

Die Holsatia bei der Prüfungsfahrt – Anlegemanöver an der Spundwand. Photo: N. Ruhe 2022

Auch andere Vereine führten Prüfungsfahrten durch - Anlegemanöver am Steg.

Auch andere Vereine führten Prüfungsfahrten durch – Anlegemanöver am Steg. Photo: N. Ruhe 2022

Bei stärkerem Wind ist es ja immer so eine Sache die Prüfungsmanöver sauber zu fahren, aber alle 20 Prüflinge trotzen Wind und Wetter und bestanden die praktische Prüfung souverän. Insofern sah man glückliche Gesichter auf dem Bootssteg und auch im Vereinsheim, zumal auch die Theorie-Prüfung super lief. 5 Fehlerpunkte standen am Ende für alle Prüflinge auf der Ergebnisliste. Was für ein Resultat! Das ist sicherlich nicht nur ein Zeichen für hochmotivierte und gute Kursteilnehmer, sondern zeigt auch, dass die Ausbilder der SVK ihr Handwerk verstehen. Glückwunsch zum hervorragenden Ergebnis!

Warten auf die Prüfungsergebnisse im Vereinsheim

Warten auf die Prüfungsergebnisse im Vereinsheim, Photo: N. Ruhe 2022

Warten auf die Prüfungsergebnisse im Vereinsheim

Warten auf die Prüfungsergebnisse im Vereinsheim, Photo: N. Ruhe 2022

Und was sagen die Kursteilnehmer? Lena, Marbelis und Barbara gaben ein paar kurze Statements ab, und teilten mit, was ihnen Sorgen gemacht hat und wie sie sich erfolgreich auf die Prüfung vorbereitet haben. Mit Lena, 16 Jahre alt, jüngste Teilnehmerin, und Barbara, älteste Teilnehmerin mit mehr als 40 Jahren Altersunterschied, sowie Marbelis, mit kubanischen Wurzeln, hatte zwar jede die gleichen Anforderungen im Kurs und in der Prüfung zu erfüllen und doch brachte jede andere persönliche Voraussetzungen mit.

SBF-See Kurs - Unterricht im Innenhof Dezember 2021

SBF-See Kurs – Unterricht im Innenhof Dezember 2021, Photo: S. Jersch, 2021

Lena, die Tochter von Jan, unserem Takelmeister, konnte für ihr Alter wohl die größte Segelerfahrung der Kursteilnehmer einbringen. „Die ist schon mit 1 Jahr gesegelt“, so Jan, „da komme ich nicht mit.“ „Ich bin selbst erst mit 6 Jahren angefangen zu segeln.“ So ist es denn auch kein Wunder, dass Lena ihr notwendiges Prüfungswissen ohne große Schwierigkeiten lernen und anwenden konnte. „Aber“, so gesteht sie, „aufgeregt war ich schon“. Mit der bestandenen Prüfung kann Lena nun auch amtlich erlaubt das Boot selber unter Motor fahren. Segeln kann sie ja schon von Kindesbeinen an, wie wir nun wissen. 🙂

Knoten üben - Kurs SBF-See

Knoten üben – Kurs SBF-See, Photo: S. Jersch, 2021

Barbara, selbst eine erfahrene Seglerin, die schon viele Jahre Vereinsmitglied ist, nutzte die Gelegenheit, um nun auch einen amtlichen SBF-See zu erwerben. Sie berichtete, dass es schon eine Herausforderung war, im normalen Alltag Zeit für den Kurs und das notwendige individuelle Lernen zu Hause zu finden, insbesondere wenn auch Familienangehörige Unterstützung benötigen. Auch sie war aufgeregt. Die letzte Prüfung lag schließlich schon ein wenig zurück. Aber wenn man gut gelernt hat und vorbereitet in die Prüfung geht, ist auch das kein Hindernis.

Übungsfahrt mit der Holsatia und Kapitän Mielke

Übungsfahrt mit der Holsatia und Kapitän Mielke, SBF-See, Photo: S. Conen, 2022

Marbelis hatte wohl die größte Hürde zu überwinden, da Spanisch ihre Muttersprache ist und die Prüfung in deutscher Sprache abgelegt werden muss. Auch wenn man Deutsch wirklich sehr gut spricht, sind doch Prüfungsfragen im amtlichen Deutsch auch für einen Muttersprachler nicht immer einfach zu verstehen, vor allem wenn auch noch Fachwörter aus dem Segel- und Motorbootsport Verwendung finden. Wie gut, wenn man dann einen erfahrenen Segler als Mann hat und dieser mit Rat und Tat, sowie als persönlicher Lehrer, für eine hauseigene Lerngruppe zur Verfügung steht. „Ohne Ralf“, so Marbelis, „hätte ich es nicht geschafft.“ „Er war meine Stütze, denn ich habe“, so gesteht sie, „bei den Navigationsaufgaben auch ein bisschen geweint.“ Wie gut, wenn man dann Ralf als Partner an der Seite hat, der in das Wirrwarr von Amtsdeutsch, Kursdaten und Koordinaten Ordnung bringen kann. Neben dem Erwerb des amtlichen Führerscheins hat Marbelis so auch noch ihre Deutschkenntnisse mit deutschen Segelfachwörtern erweitern können.

Die Holsatia bei der Prüfungsfahrt.

Die Holsatia bei der Prüfungsfahrt. Photo: N. Ruhe 2022

In einem sind sich alle drei einig, der Kurs und die Ausbilder waren spitze. Die Unterrichtseinheiten waren prima aufbereitet, alle Fragen wurden immer beantwortet und das Ausbilderteam rund um Susann, Uwe, Solveyg und Holger haben in lockerer Atmosphäre, geduldig und immer gut gelaunt den Kurs durchgeführt. Selbst als im Januar die restlichen Kurs-Einheiten, omnikronbedingt, auf eine Zoom-Videokonferenz umgestellt werden mussten, tat das dem Erfolg keinen Abbruch. Bei einer Skala von 1-10 fällt die Wertung übereinstimmend mit 10 plus Sternchen aus.

Die Holsatia bei der Prüfungsfahrt.

Die Holsatia bei der Prüfungsfahrt. Photo: N. Ruhe, 2022

An dieser Stelle soll auch noch mal der Dank an alle Prüfer und Herrn Mielke ausgesprochen werden, die trotz wechselnder Wetterlage eine hervorragende Prüfung durchführten. Glückwunsch auch an alle Prüflinge zur bestandenen Prüfung. Ihr habt hoffentlich etwas gefeiert! Und natürlich wollen wir auch unser Ausbilderteam nicht vergessen, denn sie haben das Fundament für dieses Resultat gelegt. Aber langes Ausruhen gibt es nicht, denn es geht nahtlos weiter mit dem SPOSS/SKS-Kurs, der Ende März dann mit dem Ablegen der Theorie-Prüfung für den SPOSS endet.

N. Ruhe

Bildergalerie:

Ältestenrat begrüßt neue Mitglieder und wählt neuen Obmann

Liebe Vereinsmitglieder,

am 25.01.2022 traf sich der Ältestenrat zur ersten Sitzung des Jahres 2022. Karl-Heinz Wulf eröffnete damit letztmalig eine Sitzung des Ältestenrates der SVK.

Ältestenrat begrüßt neue Mitglieder und wählt neuen Obmann

Karl-Heinz Wulf, bisheriger Obmann des Ältestenrates der SVK

 

Er konnte drei neue Mitglieder des Ältestenrates, Thomas Pinnow, Peter Rudolph und Benno Wellendorf, begrüßen.

Alle drei Mitglieder wurden in der letzten Mitgliederversammlung im Dezember 2021 neu in den Ältestenrat gewählt.

Nach vielen Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit verabschieden sich damit nun Helga Haase, Hans-Jürgen Engeland und Karl-Heinz Wulf aus ihren aktiven Rollen im Ältestenrat der Segler-Vereinigung Kiel.

 

 

 

Als neuer Obmann wurde Thomas Pinnow gewählt, der nun in die Fußstapfen von Karl-Heinz Wulf tritt. Mit Peter Rudolph wurde ebenfalls ein neuer stellvertretender Obmann gewählt. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle.

Thomas Pinnow - Obmann des Ältestenrats

Thomas Pinnow – neu gewählter Obmann des Ältestenrats

 

Im Ältestenrat der SVK sind somit folgende Mitglieder vertreten:

  • Budzus, Heinz-Jürgen
  • Dose, Helmut
  • Hagedorn, Helmut
  • Näthke, Gerhard
  • Rudolph, Peter
  • Pinnow, Thomas
  • Wellendorf, Benno

Wir wünschen dem Ältestenrat in neuer Besetzung gutes Gelingen für kommende Aufgaben und bedanken uns ausdrücklich bei Helga, Hans-Jürgen und Karl-Heinz, er auch als ehemaliger Obmann, für ihr langjähriges und vorbildliches Engagement.

N. Ruhe

 

SVK-Photo des Monats Februar

Das Photo des Monats Februar 2022 ist von Bernhard Timm „Stevens Klint Hühnergötter“.
Es wurde mit dem 2. Platz in der Kategorie das beste Photo des SVK-Photowettbewerbs 2021 prämiert.

SVK-Kalender2022 Bild des Monats Februar

2. Platz in der Kategorie das beste Photo „Stevens Klint Hühnergötter“, B. Timm 18.08.2021

Jugend­voll­ver­sammlung am 29.01.2022 – online –

Hallo zusammen,

wie auch im letzten Jahr, werden wir die Jugendvollversammlung in 2022 digital durchführen.

Termin: 29.01.2022 11 Uhr

Die Einladung mit der Tagesordnung und den Zugangsdaten sind per Post verschickt worden.

Für die einfachere Einwahl kann auch hier der Link genutzt werden:

Zoom-Meeting beitreten
Meeting-ID: 995 4402 4178
Kenncode: 605188

Wir freuen uns über rege Beteiligung!

SVK-Photo des Monats Januar

Liebe Vereinsmitglieder,

durch unseren SVK-Photowettbewerb des Jahres 2021 haben wir viele und tolle Photos von unseren Seglern eingereicht bekommen. Nachdem wir die Siegerphotos auf der letzten Mitgliederversammlung schon prämiert haben, möchten wir euch das ganze Jahr mit weiteren Photos des Wettbewerbs begleiten. Es wird jeden Monat ein neues Photo des Monats im Internetauftritt veröffentlicht.

Das Photo des Monats Januar 2022 ist von Martin Scharmanski „Sonnenuntergang in Bagenkop“

SVK-Kalender2022 Bild des Monats Januar

Sonnenuntergang in Bagenkop, M. Scharmanski 08.09.2021

Vielen Dank für das schöne Photo!

Gewinner des SVK-Photo­wett­bewerbs 2021

Liebe Vereinsmitglieder,

die Bekanntgabe der Gewinner des SVK-Photowettbewerbs 2021 wurde mit großen Spannung erwartet. Diese erfolgte wie vorgesehen auf der Mitgliederversammlung am 14.12.2021. Wie schade aber, dass die Versammlung coronabdingt als Video-Meeting veranstaltet werden musste.

Das Motto des Photowettbewerbs lautete „Die SVK auf Törn!“. Lass deine SVK-Vereinskameraden an deinem schönsten Segelerlebnis 2021 teilhaben. Und das haben dann auch viele gemacht. Danke für die vielen tollen Photos, die ihr eingereicht habt.

Leider können aber nicht alle Photos prämiert werden und so wurde es der Auswahljury wirklich schwer gemacht zwischen den gelungenen und doch so unterschiedlichen maritimen Bildern auszuwählen. Unsere Jury, Helga Haase als Mitglied des Ältestenrats, Susann Jersch als Mitglied des Vorstands, Helmut Hagedorn
und Peter Nielsen als Vereinsmitglieder, hatte wirklich den schwersten Job. Aber nach eingehender Beratung und Sichtung der Photos war sich die Jury bei den Gewinner-Photos einig und hat wie folgt entschieden.

Gewinnerin in der Kategorie das originellste Photomotiv: Angela Pfeil

Kieler Woche 2021 „Enkelin Lotta mit Hund Lilly beobachten die Windjammerparade“

Lotta und Hund Lilly bei der Windj ammerparade - Photowettberb Originellstes Photo

Kieler Woche 2021 „Enkelin Lotta mit Hund Lilly beobachten die Windjammerparade“, Photo: A.Pfeil, 11.09.2021

1. Platz in der Kategorie das beste Photo: Angela Mücke

„Ebbe auf Hallig Hooge“

Ebbe auf Hallig Hooge - Photowettbewerb2021_Platz1

1. Platz in der Kategorie das beste Photo „Ebbe auf Hallig Hooge“, Photo: A. Mücke, 09.07.2021

2. Platz in der Kategorie das beste Photo: Bernhard Timm

„Stevens Klint Hühnergötter“

Stevens Klint Hühnergötter - Photowettbewerb2021_Platz2

2. Platz in der Kategorie das beste Photo „Stevens Klint Hühnergötter“, Photo: B. Timm, 18.08.2021

3. Platz in der Kategorie das beste Photo: Uwe Jersch

„Kühe an der Einfahrt in die Dyvig Bucht“

Einfahrt Dyvig Bucht - Photowettbewerb2021_Platz3

3. Platz in der Kategorie das beste Photo „Kühe an der Einfahrt in die Dyvig Bucht“, Photo: U. Jersch, 05.08.2021

Sonderpreis: Wolfgang Ratzke

Spisegeln mit der Jana in der Eckernförder Bucht

spisegeln mit der Jana, Photowettbewerb2021_Sonderpreis

Sonderpreis Photowettbewerb – Spisegeln mit der Jana, Eckernförder Bucht, Photo: W. Ratzke, 08.2008

Wir gratulieren allen Gewinnern ganz herzlich.  Einfach tolle Photos.

Als Pressewartin möchte mich noch mal bei allen Teilnehmern und insbesondere bei der Auswahljury bedanken. Ohne euch hätte es keinen Photowettbewerb gegeben. Danke auch an den Freundeskreis, der die Preise gesponsort hat. Es hat wirklich Spass gemacht.

Seitens des Vorstands der SVK haben wir übrigens entschieden, dass es nächstes Jahr auch wieder einen Photowettbewerb geben wird. Insofern hoffe ich doch, dass nächstes Jahr noch mehr Vereinsmitglieder am Wettbewerb teilnehmen werden.

Eure Pressewartin Nicole

 

Nachlese: Bootsdieselmotor-Workshop

Liebe Vereinsmitglieder,

am Wochenenende vom 6. und 7.11. fanden in der SVK Workshops rund um den Einbaudiesel statt.

Dozent Dr-Ing. Robert Möckel

Dozent Dr-Ing. Robert Möckel, Photo: M. Scharmanski

Die Workshops werden im Rahmen einer bundesweiten Veranstaltungsreihe von Herrn Dr.-Ing. Robert Möckel angeboten. Er bietet praxisorientierte Workshops rund um Bootsmotoren, Elektrik und Co. an. Eine gute Gelegenheit für Bootseigner sich diesen Themenfeldern für Basiswissen oder Do-It-Yourself-Arbeiten zu nähern.

Am Sonntag den 07.11. fand der „Fortgeschrittenen“ Kurs nach dem Grundkurs am Samstag statt. Elf Teilnehmer, größtenteils von der SVK, haben daran teilgenommen. Da der Impfstatus zu Beginn des Workshops überprüft wurde, konnten die Teilnehmer ohne Maske am Workshop teilnehmen.

Hauptdarsteller des Workshops war aber der Anschauungsmotor, ein Volvo Penta MD 2040.

Genaue Untersuchung

Genaue Untersuchung des Volvo Penta MD 2040, Photo: M. Scharmanski

Die Workshop-Teilnehmer hatten ganz unterschiedliche Interessen und Voraussetzungen, z.B. Wissensaufbau zur Vorbereitung für eine Weltumsegelung, Erweitern der Motorkenntnisse, da man selber nur einen Außenborder hat oder Kenntniserweiterung, weil im eigenen Boot Motoren verwendet werden, die ursprünglich aus dem Automobilbau kommen. Aber es gab auch noch verschiedene andere Interessenlagen am klassischen Bootsdiesel. Auch das Vorwissen der Teilnehmer war ganz unterschiedlich, von Anfängern bis hin zum jahrelangen Schrauber. Also genau die richtige Klientel für einen solchen Schrauber-Workshop. 🙂

Erklärung des Motors

Erklärung des Motors im Detail, Photo: M. Scharmanski

Der Workshop selbst war bewusst praktisch gehalten und so hatten alle Teilnehmer die Gelegenheit, den Motor Stück für Stück unter fachmännischer Anleitung vom Dozenten auseinanderzubauen.

Großes Interesse an Motorinnenleben

Großes Interesse an Motorinnenleben

Praxis pur, denn es war ausreichend Zeit auch auf die Details einzugehen. Wie wird z.B. das Ventilspiel eingestellt? Wie sieht ein gebrauchter Zylinderkopf oder Kolben aus? Im Team wurde dann auch der Zylinderkopf noch ausgebaut und genau begutachtet. Welche Abnutzungserscheinungen sind zu erkennen? Worauf muss man dabei genau achten? Sehr aufschlußreich, sich diesen Dingen mit einem Experten zu nähern. Da gibt es dann auch immer Tipps und Tricks, die man gerne mitnimmt.

Weiter ging es mit dem Ausbau der Ventile und der Zylinderkolben des Bootsdiesels. Auch dies sind entscheidende Bestandteile des Motors, die einen Bootseigner richtig ärgern können, wenn Ventile falsche Spiel haben oder die Kolben Verschleißerscheinungen aufweisen.

Insofern ist gerade die Kontrolle des Ventilspiels wichtig und Herr Möckel zeigte allen, wie es gemessen und eingestellt wird. Zu guter Letzt wurde auch die Einspritzpumpe angegangen, bis dann auch wirklich alle wichtigen Bestandteile des Motors in Einzelteilen ausgebaut waren.

Abgebaute Motorteile

Abgebaute Motorteile gesammelt auf dem Tisch, Photo: M. Scharmanski

Ausbau eines Zylinderkolbens

Ausbau eines Zylinderkolbens, Photo: M. Scharmanski

Der Dozent nahm sich bei dem Motor zerlegen viel Zeit und beantwortete ausführlich die individuellen Fragen.

Natürlich wurde zum Schluss der Motor gemeinsam von allen Teilnehmern zusammengebaut. Keine Frage, auch dass war natürlich erfolgreich. Bei soviel Schrauber-Sachverstand wundert das nicht.

Fazit: Ein super Seminar. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass der Kurs ein voller Erfolg war. Von daher wollen viele von den Teilnehmern im Februar an gleicher Stätte auch noch den Elektrikkurs von Robert Möckel besuchen.

Ein großes Dankeschön geht noch an Martin Scharmanski für die Zusammenstellung der WS-Inhalte und die Bereitstellung der Bilder, damit dieser Artikel überhaupt entstehen konnte.

Für alle, die es zeitlich nicht geschafft haben, zum Workshop zu gehen, hier der Hinweis, dass im Frühjahr 2022 wohl noch ein Bootsdieselmotor Workshop angeboten wird.

M. Scharmanski u. N. Ruhe

Schippertisch-Nachlese – Eine Brücken­erlebnis­reise

Am 05.11. fand der erste Schippertisch der Wintersaison 2021/22 der SVK statt. Kapitän Uwe Steinhoff hatte Renate, unserer Veranstaltungswartin, einen Vortrag zur alten Levensauer Hochbrücke zugesagt.
Wer bereits einen Vortrag von ihm gehört hat, wusste, uns erwartet eine bunte und gut aufbereitete Bauwerksreise von der Entstehung bis in die Neuzeit.

An diesem Abend fanden ca. 40 interessierte Vereinsmitglieder den Weg in unsere Vereinsgastronomie. Wie schön mal wieder eine Veranstaltung in Präsenz zu erleben, wenn auch coronabedingt unter Einhaltung der 3G-Regel des SVK-Hygienekonzeptes. Der Vortragsabend war in jedem Fall lohnenswert. Neues Wissen, über die Entstehung der Levensauer Hochbrücke, Baumängel und Instandhaltung, Brückenstatik, Fledermäuse sowie dem derzeitigen Ausbaustand der geplanten neuen Bogenbrücke konnten die Zuhörer erwerben.

Schippertisch-Nachlese - Eine Brücken­erlebnis­reise

Levensauer Hochbruecke mit Schrankenwaerterbude aus dem Jahre 1894, Bild U. Steinhoff

Die alte Levensauer Hochbrücke ist eine der letzten Brücken aus der Gründerzeit des Nord-Ostsee-Kanals und nunmehr weit über 100 Jahre alt. Gebaut 1893 überspannt sie als außergewöhnliche Bogenbrücke den Nord-Ostsee-Kanal mit einer Spannweite von 163 Metern und einer lichten Höhe von 42 Metern. Die feierliche Eröffnung der Levensauer Hochbrücke fand am 3. Dezember 1894 in Gegenwart von Kaiser Wilhelm II. statt.

Bei der ersten Kanalerweiterung (1907 – 1914) wurde die Kanalsohle des NOK unter der Brücke von 22 auf 44 Meter verbreitert. Ein großes Problem für die Bauingenieure, denn die Brückentürme hatten kein tiefgehendes Fundament. Durch das Gewicht der Türme, wären die Erdmassen unter den Türmen ohne weitere Sicherungsmaßnahme in den Kanal gedrückt worden, so Kapitän Steinhoff. Die Lösung, zwei Stützmauern unter den Türmen. Aber der Preis war hoch. Bereits 1928 war eine grundlegende Sanierung der Brücke erforderlich, weil sich die Brücke gesenkt hatte und mehrere Zentimeter tiefe Risse im Mauerwerk der Türme entstanden waren.

Kapitän Steinhoff zeigte in eindrucksvollen Bildern was eben passiert, wenn die Statik der Brücke durch Baumaßnahmen verändert wird. Bilder von tiefgreifenden Bauwerksrissen der massiven Brückentürme und Bilder der aufwändigen Sanierung wurden vorgestellt und kritisch hinterfragt. Eine Sanierungsmaßnahme, die mehrfach in den letzten Jahrzehnten wiederholt werden musste, um die Brückensicherheit zu gewährleisten. Blickwinkel, die wir so noch nicht kannten.

1954 wurde die Brücke dann umfassend modernisiert, um den zunehmenden Verkehr gerecht zu werden. Die Tragfähigkeit der Brücke wurde von 22 auf 60 Tonnen vergrößert und leider mussten die von Hermann Muthesius entworfenen Portaltürme beseitigt werden. Dabei wurde der Geh- und Radweg seitlich vor den westlichen Brückenbogen verlagert. So entstand zwischen den Bögen ausreichend Platz für ein Eisenbahngleis und davon getrennt zwei Fahrspuren für den Straßenverkehr.

Levensauer Brücke 2008

Levensauer Brücke 2008, Von KarleHorn at de.wikipedia, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=19238334

Selbst das Restaurant Magaretenthal wurde im Bildervortrag mit seiner Entstehung bedacht. In diesem Sommer, 20 Jahre nach seiner Schließung, wurde das Restaurant Magaretenthal übrigens wieder neu eröffnet. Weitere Infos unter https://margaretental.de/historie/

Doch die Tage der Brücke sind nun endgültig gezählt, denn im Bereich der Levensauer Hochbrücke befindet sich die letzte Engstelle des Nord-Ostsee-Kanals, die nun beseitigt wird. Die alte Levensauer Hochbrücke muss nun einem Neubau weichen. Auch hier erzählte Uwe Steinhoff anschaulich, was alles für den Neubau in Vorbereitung geplant und bereits umgesetzt oder in Entstehung begriffen ist. Auch ein Exkurs in die Fledermauswelt fand statt, denn in den Turmfundamenten, in denen sich jeweils eine Halle mit Fensteröffnungen befindet, finden jedes Jahr etwa 6000 Fledermäuse ein Winterquartier. Dort überwintern in den Dehnungsspalten des Mauerwerks Große Abendsegler, Zwerg-, Wasser-, Teich-, Fransen- und Breitflügelfledermäuse. Die Beibehaltung eines Brückenfundaments, um auch mit dem Neubau ein Fledermauswinterquartier zu erhalten, ist keine kostengünstige Lösung.

Kapitän Steinhoff  beendete seinen Vortrag mit einem Ausblick wie die neue Brücke, ebenfalls eine Bogenbrücke, aussehen wird und wie sie technisch voraussichtlich entstehen könnte. Weitere Infos zur Baumaßnahme findet ihr im Internetauftritt des Wasserstraßenneubauamts.

Der Beifall der Zuhörer und auch die angeregten Diskussionen hinterher zeigten, dass der Vortrag mit seinen technischen Einblicken gut angekommen ist. Vielen Dank Herr Kapitän für diesen wirklich unterhaltenswerten Vortrag.

An dieser Stelle möchten wir noch auf den nächsten Schippertisch am 03.12.2021 hinweisen. Dieser wird von unseren Vereinsmitgliedern Janna und Ilja gestaltet. Sie werden uns auf ihren Blauwassertörn mit der S/Y Thula mitnehmen.

Wir hoffen auf rege Beteiligung am 03.12. Achtung, der Schippertisch läuft, verbehaltlich neuer Corona-Regelungen, ebenfalls als 3G-Veranstaltung.

N. Ruhe

Unsere Nachbarin – Die Gorch Fock ist wieder da

Ganz ehrlich, ein wenig haben wir dieses Schiff vermisst, oder? Man kann sicherlich über die Sanierung und die entstandenen Kosten diskutieren, aber schön ist es schon, jetzt wieder ein weißes Segelschulschiff im Grau der restlichen Marineschiffe im Nachbarhafen zu sehen. Über 5 Jahre war sie weg und wurde wieder fit gemacht.

Unsere Nachbarin - Die Gorch Fock ist wieder da

Gorch Fock bei der Heimkehr – Höhe Friedrichsorter Leuchtturm; Photo: M. Scharmanski

Unsere Gorch Fock II benannt nach dem Schriftsteller Gorch Fock, der in der Skagerrakschlacht auf See geblieben ist. Sie ist eine Bark mit 3 Masten, 23 Segeln und 2037 m² Segelfläche, 89,32 m Länge über alles, 12 m Breite sowie 5,35 m Tiefgang. Ihre Kiellegung war am 24. Februar 1958 bei Blohm und Voss in Hamburg. Der Stapellauf (Video vom Stapellauf) erfolgte am 23. August 1958 und ihre Indienststellung am 17. Dezember 1958 mit Heimathafen Kiel. Damalige Baukosten 8,5 Mio DM (Quelle: wikipedia). Soviel zu den Fakten.

Unsere Nachbarin - Die Gorch Fock ist wieder da

Gorch Fock in der Kieler Innenförde; Photo: M. Scharmanski

Am 04.10.2021 wurde die Gorch Fock in der Kieler Förde mit großem Bahnhof und Salutschüssen (Youtube-Video) wieder begrüßt. Den ganzen Tag über berichtete die Presse über die Rückkehr des Wahrzeichens der Stadt Kiel mit vielen Life-Übertragungen. Weitere Informationen hierzu findet ihr hier.

Unsere Nachbarin - Die Gorch Fock ist wieder da

Transall bei der Begrüßung der Gorch Fock in Kiel; Photo: M. Scharmanski

Viele Zuschauer an der Kiellinie verfolgten die Heimkehr der Gorch Fock, die eine große Runde in der Innenförde bis zum Kieler Landtag machte bis sie, leider aber nur unter Motor, zurück zu ihrem Stammplatz in den Marinehafen fuhr. Begleitet wurde sie dabei von zahlreichen Schiffen und Segelbooten. Auch einige unsere Clubkameraden waren dabei und haben Photos gemacht. Danke dafür.

Unsere Nachbarin - Die Gorch Fock ist wieder da

Gorch Fock an der Gorch-Fock-Mole mit Schlepperunterstützung; Photo: M. Scharmanski

Nun dürfen wir uns in der Wik wieder an der weißen Silhouette der Gorch Fock erfreuen und täglich kommen zahlreiche Besucher, um sich das Schiff live anzuschauen. An Bord der Bark können wir derzeit geschäftiges Treiben der Mannschaft beobachten, die das Schiff wieder für ihre eigentliche Aufgabe die Segelausbildung der Marineoffiziere und als Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland vorbereiten. Übrigens hat die Marine den Tirpitz-Hafen nun offiziell in Marinestützpunkt Kiel-Wik umbenannt und Tirpitz- und Scheermole heißen jetzt Gorch-Fock- und Oskar-Kusch-Mole. (weitere Informationen findet ihr hier)

Unsere Nachbarin - Die Gorch Fock ist wieder da

Blick auf die Gorch Fock vom Wiker Sportboothafen; Photo: M. Scharmanski

Auch wenn die Kosten der Sanierung hoch waren, ist es doch schön, diese Segelschönheit wieder in der Nachbarschaft zu haben. Ein Segelschiff bedeutet halt doch mehr als nur nackte Zahlen, sondern ist Leidenschaft für das Segeln und Besitzen eines eigenen Schiffes. Bootsbesitzer wissen all zu gut, dass der Bootsunterhalt viel Geld kostet und auch immer Emotionen mit dem eigenen Boot verbunden sind. Als Segler freuen wir uns aber sicherlich nun auf den Tag, wo wir die über 2000 m² Segelfläche wieder in Aktion sehen dürfen. Welcome Back, liebe Nachbarin!

N. Ruhe