Herbst-Einblicke zum Hoffest und Absegeln

Liebe SVK-Mitglieder,

leider ist es wieder soweit, der Herbst ist da und wir haben die offizielle Segelsaison mit dem Absegeln geschlossen. Die SVK-Stege in Schilksee, Stickenhörn, Wik und im alten Olympiahafen werden sich bald leeren, da die Sliptermine anstehen.

Clubstander einholen am 25.09.2021, Photo: R. Frehse

Die Tage werden kürzer und man merkt deutlich, dass die Sonne weniger Kraft entwickelt und wir für unsere letzten Segeltörns doch langsam warme Sachen anziehen müssen. Die Saison war wechselseitig. Corona-Verordnungen, Regen, Sonne aber auch viel Wind haben uns dieses Jahr begleitet. Und wie immer war die Segelsaison viel zu kurz. So hoffe ich doch, dass alle trotzdem eine gute Saison hatten und im Winter bei den anstehenden Schippertischen viele schöne Dinge berichten können.

Unser Hoffest am 24.09. war auf jeden Fall gut besucht. Renate hatte dieses Mal Akkordeonmusik organisiert.

Am 25.09.2021 stand Mastenregal öffnen, Stander einholen und Absegeln auf dem Programm. Leider war die Teilnehmerzahl nicht ganz so groß. Im nächsten Jahr können wir die Teilnahme bestimmt steigern. Es wäre schön, wenn beim Ansegeln 2022 möglichst viele SVK-Segler aus allen Häfen teilnehmen, denn je mehr mitmachen, desto schöner ist das gemeinsame Segelerlebnis und auch der anschließende gemeinsame gemütliche Ausklang.

Geschafft, der Clubstander ist unten. Photo: R. Frehse

Ich hoffe, dass wir die letzten Segeltage der Saison doch noch etwas genießen können. Also lieber Daumen drücken, dass der Wind bald nachlässt und wir noch etwas Sonne und gutes Segelwetter bekommen.

N. Ruhe

Bildergalerie – Photos R. Frehse:

 

Ausklang 2021

Am Sonntag, 19.09.2021 führte die SVK unter der Leitung unseres Regattawartes Ludwig Hinrichs die Wettfahrten zum SVK-Ausklang durch. Sabine und Bernd Lemm stellten das Startschiff, assistiert von zahlreichen Helfern auf unseren beiden Schlauchbooten.

Feo, Photo: T. Vieregge

Bei mäßigem, später frischen Wind aus Ost, 18 Grad und wechselnder Bewölkung wurde in 3 Rennen up-and-down vom Start in der Wiker Bucht zur Luv-Tonne vor Mönkeberg gesegelt. Ideale Bedingungen also.

Gestartet wurde in zwei Gruppen:

  • Gruppe 1 zählte zur Förde-Cup-Wertung (http://www.foerdecup.de), hier waren die ambitionierten und erfahrenen Regattasegler am Start.
  • Gruppe 2 für Teilnehmer, die gerne schnell segeln, dies aber gerne etwas gelassener angehen.

Besonders interessant zu sehen war das unterschiedliche Geschwindigkeitspotenzial der Boote und insbesondere bei den Starts und dem Runden der Bahnmarken, wie dicht und präzise die Förde-Cupper beisammen lagen. Hier wurde um Sekunden gekämpft.

Momo, Photo: T. Vieregge

Bei der Siegerehrung im Innenhof konnten alle Regattateilnehmer das Geschehen nochmals „durch“ diskutieren.

Am Ende belegten in Gruppe 1 die 8mR-Yacht Feo unter Pit Strepp und in Gruppe 2 der Nationale 45er Momo unter Lars Mücke die ersten Plätze.

Ergebnisliste Gruppe 1 zum Einsehen

Vorankündigung: Nächste Regatta ist der SVK-Auftakt am 15. Mai 2022.

In der Vorbereitung auf diese Regatta werden wir ein „Regatta-Seminar“ gegen Ende des Winters anbieten!

L. Mücke

Bildergalerie:

Photos: T. Vieregge

Sie sind wieder zu Hause – Janna und Ilja von der Thula

Auch wenn das Wetter ein wenig unfreundlich am Samstag daher kam, ließen es sich die Familie, Freunde und die SVK-Clubkameraden nicht nehmen, die Thula mit Janna und Ilja bei ihrer Rückkehr zu begrüßen. Die Familie sowie Susanne und Arno von der SVK-Kiel sorgten dafür, dass die Aktionen am 18.09. gut geplant waren.

So ging es denn um kurz nach 13:00 Uhr mit den Booten los, um die Thula begrüßen zu können. Die Boote, ca. 14 an der Zahl, waren alle etwas heraus geputzt.

Spannend war es, denn wir wussten nicht genau, wann sie ankommen und die Schleuse des Nord-Ostsee-Kanals in Richtung Kieler Förde verlassen würden. So war der Blick der wartenden Segler auf den Booten gebannt auf die Schleusen gerichtet. Aber es gibt ja AIS und zahlreiche Apps in denen man die Position der Thula verfolgen konnte.

Die Thula kommt aus der Schleuse

Rotes Leuchtsignal

Um 13:45 war es dann soweit, die Thula kam aus der Schleuse. Die Tröten und Signalhörner ertönten und es begann eine ausgelassene Begrüßung unter den Seglern. Bevor jemand fragt, ja wir hatten auch die Schleusenwärter informiert, dass es etwas lauter werden könnte. 🙂 Rotes Leuchtsignal war die Antwort der Thula. Es war geschafft. Die Kieler Förde hatte die Thula wieder.

Geschwaderfahrt

Gespannter Blick – wo bleiben denn alle

Das Willkommensschiff mit der Familie

Die Thula in der Wiker Hafeneinfahrt

Anschließend begleiteten wir die Thula gemeinsam in den Wiker Hafen. Erwartungsvoll wurde der erste Schritt der Beiden an Land erwartet. Und Dirk Roß hat diesen denkbaren Moment auch aufgenommen. Danke, dass du das Bild zur Verfügung gestellt hast.

Der erste Schritt an Land im Wiker Hafen Photo: D. Ross

Die Thula

Zur weiteren Begrüßung gab es erst mal Blumen für die Neuankömmlinge. Herzliche Begrüßungsworte von der Familie schlossen an und ein Shanty mit Akkordeonbegleitung wurde zum Besten gegeben.

Auch Ralph, unser 2. Vorsitzende der SVK, ließ es sich nicht nehmen, Janna und Ilja im Heimathafen der SVK wieder willkommen zu heißen. Er überreichte den obligatorischen Clubstander. Der zerfledderte SVK-Stander der Thula zeigte, dass eine Menge Seemeilen zurückgelegt wurden und es nicht immer gutes Wetter auf der Reise gegeben hat. Auch die Thula mit den Gastflaggen am Achterstag war Beleg der langen Reise an diesem Tag.

Bei Sekt und Bier wurden auf dem Steg dann die Segelabenteuer ausgetauscht. Janna und Ilja waren auf jedem Fall für Wort und Bild sehr gefragt. Auch die KN ließ es sich nicht nehmen, ein persönliches Interview mit den Beiden zu führen.

Eines ist sicher, es ist uns gelungen, die Beiden zu überraschen. Geht ja auch gar nicht, heimlich in den Hafen schleichen! 😉

Janna und Ilja auf ihrer Thula und mit neuem SVK-Clubstander

Schön, dass wir einen tollen Tag mit euch als Verein erleben durften und das ihr uns am Ende eures Segelabenteuers erlaubt habt, die letzte Seemeile mit euch gemeinsam zum Wiker-Hafen zu fahren.

Wir freuen uns, Janna und Ilja , dass ihr heile wieder angekommen seid. Das nächste Mal sehen wir uns dann sicher beim Schippertisch und vielleicht mögt ihr dann ja noch ein wenig mehr von euren Abenteuern berichten.

N. Ruhe

Details zu ihrer Reise findet ihr auf ihrer Internetseite https://www.thulasailing.de

Instagram: https://instagram.com/thulasailing?utm_medium=copy_link

Erster oder zweiter? Egal! Hauptsache das Rennen hat Spaß gemacht!

Am 18.9.2021 trat die Crew der ASTARTE in Laboe an, um den im letzten Jahr ersegelten „Ehrenmal Pokal“ zu verteidigen. Die östlichen Winde um 4 -5 Bft, eine prima zur Windrichtung um feste Seezeichen herum ausgelegte Bahn sowie die Zusammensetzung des Starterfeldes versprachen eine spannende Regatta. Und tatsächlich erfüllte sich diese Erwartung für die Crew der ASTARTE zu 100 %.

Kurz nach dem Start

Konnte ASTARTE den Start gegen ihren wohl größten Konkurrenten, die 8 m R Yacht FEO noch gewinnen, so verlor sie die knappe Führung jedoch unter etwas geschrickten Schoten schon auf dem Weg zur ersten Tonne. Bei den nächsten sechs Tonnenrundungen konnte man dann stets die FEO mal sehr knapp, mal etwas weniger knapp vor der ASTARTE sehen. Im Ziel lagen die beiden Boote schließlich etwa eine Minute auseinander.

Gegen Ende der Regatta. FEO vor ASTARTE

Die spannende Hetzjagd beider Schiffe ist vielleicht ganz gut daran zu erkennen, dass das drittplazierte Boot in der Gesamtwertung nach berechneter Zeit rund sieben Minuten hinter der ASTARTE lag.

Bei der Siegerehrung waren sich dann die Crews der FEO und ASTARTE ziemlich einig, dass es ein tolles und spannendes Rennen war, was die letztendliche Platzierung eher unwichtig hat werden lassen. (41.-Ehrenmalpokal-Wertung-Gesamt)

Weitere Informationen zur Ehrenmalpokal-Regatta vor Laboe:

Der Dank gilt Klaus Ricklefs, Skipper der Astarte für den kleinen Bericht. Von dieser Seite aus noch mal herzlichen Glückwunsch zum zweiten Platz.