Winter­trainings­plan der Jugend­abteilung veröffentlicht

Hallo zusammen,

leider ist die Wassersaison und auch die großartige Herbstfreizeit in Borgwedel schon wieder vorbei. So schnell geht der Sommer rum.

Zeit für die Wintertheorie und die Bootsarbeiten.

Wir haben uns einiges ausgedacht und starten am 18.10. in den Theorieunterricht.

Diesen Winter wird es auch wieder die Möglichkeit zum Schwimmen in der Unischwimmhalle geben, bitte lest euch die Regeln dazu sehr gut durch:

  1. Treffpunkt ist um 14.40 Uhr oben im Sportforum. Bitte seid pünktlich, Nachzügler werden nicht reingelassen!
  2. Alle SchülerInnen müssen ihren aktuellen 3G-Testnachweis mitbringen, dieser wird kontrolliert.
  3. Im Sportforum und bis zum Betreten der Schwimmhalle ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen, der nur zum Duschen abgenommen werden darf.
  4. Bitte bringt für euren Schrank ein Vorhangschloss mit!
  5. Eltern dürfen nicht mit in die Umkleiden oder in die Schwimmhalle.
  6. Die Gruppe verlässt gemeinsam und zügig die Umkleiden nach Ende des Schwimmens.

Wenn Fragen sind, meldet euch bei euren Trainern oder bei Iris.

 

Unsere Nachbarin – Die Gorch Fock ist wieder da

Ganz ehrlich, ein wenig haben wir dieses Schiff vermisst, oder? Man kann sicherlich über die Sanierung und die entstandenen Kosten diskutieren, aber schön ist es schon, jetzt wieder ein weißes Segelschulschiff im Grau der restlichen Marineschiffe im Nachbarhafen zu sehen. Über 5 Jahre war sie weg und wurde wieder fit gemacht.

Gorch Fock bei der Heimkehr – Höhe Friedrichsorter Leuchtturm; Photo: M. Scharmanski

Unsere Gorch Fock II benannt nach dem Schriftsteller Gorch Fock, der in der Skagerrakschlacht auf See geblieben ist. Sie ist eine Bark mit 3 Masten, 23 Segeln und 2037 m² Segelfläche, 89,32 m Länge über alles, 12 m Breite sowie 5,35 m Tiefgang. Ihre Kiellegung war am 24. Februar 1958 bei Blohm und Voss in Hamburg. Der Stapellauf (Video vom Stapellauf) erfolgte am 23. August 1958 und ihre Indienststellung am 17. Dezember 1958 mit Heimathafen Kiel. Damalige Baukosten 8,5 Mio DM (Quelle: wikipedia). Soviel zu den Fakten.

Gorch Fock in der Kieler Innenförde; Photo: M. Scharmanski

Am 04.10.2021 wurde die Gorch Fock in der Kieler Förde mit großem Bahnhof und Salutschüssen (Youtube-Video) wieder begrüßt. Den ganzen Tag über berichtete die Presse über die Rückkehr des Wahrzeichens der Stadt Kiel mit vielen Life-Übertragungen.

Transall bei der Begrüßung der Gorch Fock in Kiel; Photo: M. Scharmanski

Viele Zuschauer an der Kiellinie verfolgten die Heimkehr der Gorch Fock, die eine große Runde in der Innenförde bis zum Kieler Landtag machte bis sie, leider aber nur unter Motor, zurück zu ihrem Stammplatz in den Marinehafen fuhr. Begleitet wurde sie dabei von zahlreichen Schiffen und Segelbooten. Auch einige unsere Clubkameraden waren dabei und haben Photos gemacht. Danke dafür.

Gorch Fock an der Gorch-Fock-Mole mit Schlepperunterstützung; Photo: M. Scharmanski

Nun dürfen wir uns in der Wik wieder an der weißen Silhouette der Gorch Fock erfreuen und täglich kommen zahlreiche Besucher, um sich das Schiff live anzuschauen. An Bord der Bark können wir derzeit geschäftiges Treiben der Mannschaft beobachten, die das Schiff wieder für ihre eigentliche Aufgabe die Segelausbildung der Marineoffiziere und als Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland vorbereiten. Übrigens hat die Marine den Tirpitz-Hafen nun offiziell in Marinestützpunkt Kiel-Wik umbenannt und Tirpitz- und Scheermole heißen jetzt Gorch-Fock- und Oskar-Kusch-Mole.

Blick auf die Gorch Fock vom Wiker Sportboothafen; Photo: M. Scharmanski

Auch wenn die Kosten der Sanierung hoch waren, ist es doch schön, diese Segelschönheit wieder in der Nachbarschaft zu haben. Ein Segelschiff bedeutet halt doch mehr als nur nackte Zahlen, sondern ist Leidenschaft für das Segeln und Besitzen eines eigenen Schiffes. Bootsbesitzer wissen all zu gut, dass der Bootsunterhalt viel Geld kostet und auch immer Emotionen mit dem eigenen Boot verbunden sind. Als Segler freuen wir uns aber sicherlich nun auf den Tag, wo wir die über 2000 m² Segelfläche wieder in Aktion sehen dürfen. Welcome Back, liebe Nachbarin!

N. Ruhe

Segelaus­bildung zum Anfassen

Viele haben sich sicherlich zu Beginn ihres Seglerlebens gefragt, was man so als Segler wissen muss und wie es gelingt, den Segelsport mit Freude und möglichst pannenfrei zu halten. Susann, Uwe, Solveyg und Holger sind unsere Ausbilder, die mit Rat und Tat gerade Erwachensenen als Neu- und Wiedereinsteigern den Segelsport näher bringen und das Fundament für gute Seglerinnen und Segler legen.

Seit 2010 sorgen sie dafür, dass jeden Winter die theoretischen Grundlagen für den Sportbootführerschein See, SPOSS und SKS-Vorbereitung gelegt werden. Jeden Winter von Oktober bis März 26 Tage mit Ausbildung in den Räumen der SVK, bis zu 25 Teilnehmer jeden Winter. Als erfolgreiche Bilanz haben mehr als 200 Seglerinnen und Segler nun einen amtlichen Sportbootführerschein See und SPOSS in der Tasche.

Vorbereitung für die Prüfungsfahrt, Photo: N. Ruhe

Was wäre aber die Theorie ohne die Praxis und so wird die Ausbildung vervollständigt im Rahmen des Erwachsenensegelns und der SKS-Praxis. Hier stehen mehr als 50 Ausbildungstage an 3 Tagen die Woche während der Sommersaison mit der Fairwind in der Ausbildungsbilanz. Bis zu 5 Kurse pro Jahr, wo die praktischen Segelkniffe durch Holger, Hanfried, Hauke, Uwe und Peter beigebracht werden. Eine Bilanz, die sich wirklich sehen lassen kann.

Gerade letzte Woche haben 3 Prüflinge erfolgreich ihre Praktische SPOSS-Prüfung bestanden. Nebenbei bemerkt, Holger und Uwe haben die Prüfung abgenommen und Hanfried lies es sich auch nicht nehmen an der Prüfung teilzunehmen. Susann, als SVK-Schullungs- und Prüfungswartin, und Solveyg waren selbstredend natürlich auch vor Ort.

So ist denn die Rückmeldung von Karina, Jan-Philipp und Alexander auch voll des Lobes. Die Drei haben nämlich mit Hanfried den SKS-Praxis-Kurs absolviert. Hanfrieds Worte vor der Prüfung waren, die haben dieses Jahr bei jedem Wetter gesegelt und können alles.

Die Prüfungsteilnehmer Jan-Philipp Schmidt, Alexander Oster, Karina Zöller und Hanfried Loss aus SKS-Praxisausbilder, Photo: F. Pierel

So musste dann auch keinem Bange werden, ob die Drei wohl, bei dem doch anspruchsvollen Segelwetter mit Böen, ihre Prüfung bestehen. Klare Kommandos, gute Segelmanöver und einwandfreie Boje über Bord Manöver waren das Resumee von Uwe und Holger als Prüfer. Alle bestanden, was für ein schöner Moment, an diesem doch so stürmischen Abend. Da durften die Sektgläser und der Sekt auch nicht fehlen. Danke an Frank, der dieses Equipment 🙂 vorsorglich mitgebracht hatte. So wurde kurzerhand der Steg vor der Fairwind für einen kleinen spontanen Sektumtrunk zur Feier des Tages umfunktioniert.

Kleiner Sektumtrunk mit den erfolgreichen Prüflingen

Auch das ein schöner Nebeneffekt der Ausbildung, mit dem das Vereinsleben der SVK verschönert wird. Man bleibt verbunden nach einer guten und soliden Segelausbildung und der Einstieg als neues Vereinsmitglied in die SVK fällt leichter, weil man ja schon einige SVK‘ ler kennt.

Fest steht auf jeden Fall, dass die SVK ein super tolles Schulungsteam hat, das den Verein um eine gute Ausbildung bereichert. Sicher beneidet uns so mancher anderer Verein darum.

Danke, dass ihr alle mit soviel Herzblut, Engagement und Einsatz bei der Sache seid. Für den Sommer, so hat mir Susann verraten, sind auf jeden Fall weitere praktische Segel-Highlights mit Hanfried geplant. Wir dürfen gespannt sein.

N. Ruhe